Das ist der totale Triumph

 

And the winner is… Fakel Gazprom Orenburg! Das stärkste Team Europa hat seine Mission erfüllt und sich mit einem 3:2-Sieg im Rückspiel gegen Borussia Düsseldorf den erneuten Gewinn der Champions League gesichert. Bereits zum vierten Mal in den letzten sechs Jahren triumphierte der russische Spitzenklub damit in der europäischen Königsklasse, und wie schon bei den übrigen Erfolgen 2012, 2013 und 2015, so hatte auch diesmal DONIC-Star Dimitrij Ovtcharov maßgeblichen Anteil daran. Der Weltranglistenfünfte bezwang im Auftakteinzel des Rückspiels Kristian Karlsson mit 3:1 (9,-9,8,10), und damit war die Entscheidung bereits gefallen, denn dieser eine Spielgewinn reichte den Gastgebern nach ihrem 3:0-Auswärtserfolg im Hinspiel bei Borussia Düsseldorf zum Gesamtsieg.

Wie schon im Hinspiel, als Ovtcharov im Auftakteinzel gegen Timo Boll die Weichen auf Sieg gestellt hatte, wurde der 28-Jährige DONIC-Star auch diesmal als Führungsspieler in die Box geschickt. Und dieser Rolle wurde er vollauf gerecht. Im ersten Satz schien die Sache gefährlich zu werden, als Karlsson nach 6:10-Rückstand mit drei Punktgewinnen in Folge auf 9:10 verkürzte. Doch Dimitrij Ovtcharov behielt kühlen Kopf und verwandelte seinen vierten Satzball mit einer knallharten Rückhand.

Überhaupt dominierte er mit seiner Rückhand in beeindruckender Manier. Kristian Karlssons starke Vorhand ist gefürchtet, doch DONIC-Star Dimas Rückhand war einmal mehr so überragend gut, dass er es sich erlauben konnte, damit immer wieder die tiefe Vorhand des schwedischen Linkshänders anzuspielen.

Der Kämpfer Karlsson allerdings ließ sich nicht abschütteln und blieb bis zuletzt gefährlich. Er holte sich den zweiten Satz, leistete auch im dritten hartnäckigen Widerstand und erspielte sich im vierten sogar einen Satzball, bei eigenem Aufschlag. Den wehrte Dima Ovtcharov in der Manier eines Champions ab: Kaltblütig verwandelte er Karlssons Aufschlag mit einem Rückhand-Topspin über dem Tisch direkt.

Als Dima bei 11:10 seinen ersten Matchball hatte – den Punkt, der seinem Team den Gewinn der Champions League sichern sollte –, zeigte er dann eindrucksvoll, dass nicht nur seine Rückhand Weltklasse ist. Mit sieben druckvollen Vorhand-Topspins in Serie drängt er Karlsson immer weiter hinter den Tisch, bis dieser sich mit einem Ballonball zu retten versuchte. Doch den schoss DONIC-Star Dimas knallhart und unerreichbar in die tiefe Vorhand des Schweden. 12:10, Punkt, Satz und Sieg.

Wie ernst die Orenburger die Sache trotz ihres gewaltigen Vorsprungs aus dem Hinspiel gekommen hatten, zeigte die Erleichterung, die sich dann breitmachte. Vladimir Samsonov umarmte Ovtcharov als Erster, und sämtliche Teamkollegen folgten, ehe der Triumphator die Zeit fand, seinem Gegner und den Schiedsrichtern die Hand zu geben.

Der Rest war Formsache. Jun Mizutanis 3:0 über Timo Boll: beeindruckend, und so kurz vor der Individual-WM in Düsseldorf vielleicht ein Zeichen. Vladimir Samsonov versäumte es zwar anschließend, bei 9:7-Führung im Entscheidungssatz gegen Anton Källberg den Sack zuzumachen, doch die beiden Spielgewinne, die die Düsseldorfer durch Källberg sowie danach durch Stefan Fegerl gegen Alexey Smirnov machten, waren nicht mehr als Ehrenpunkte.

Der große Sieger stand zu diesem Zeitpunkt längst fest: Das DONIC-Team Orenburg hat die Champions League gewonnen. Und DONIC als Ausrüster gratuliert besonders herzlich!

 

Fakel Gazprom Orenburg – Borussia Düsseldorf 3:2

Ovtcharov – Karlsson 9,-9,8,10

Mizutani – Boll 7,5,8

Samsonov – Källberg 6,-8,2,-4,-12

Smirnov – Fegerl -10,5,-8,7,-9

Mizutani – Karlsson 7,9,5

 

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